Muss ich in Zeiten von Corona meine Patienten-Verfügung ändern?


In einer Patientenverfügung regeln Sie, welche medizinischen Maßnahmen Sie im Ernstfall wünschen oder nicht wünschen, wenn Sie sich selbst nicht mehr äußern können. Die Einwilligung oder Ablehnung bestimmter medizinischer Maßnahmen bezieht sich immer auf konkrete, in der Patientenverfügung meist katalogartig beschriebene Situationen. Ob eine solche Situation eintritt, ist beim Verfassen der Patientenverfügung in der Regel ungewiss, es sei denn, es liegen bereits konkrete Vorerkrankungen vor.

Aufgrund der aktuellen Lage haben viele Menschen das Bedürfnis, ihre Patientenverfügung mit Hinblick auf die COVID-19 zu überprüfen. Dies kann ein Anlass sein, sich seine Patientenverfügung noch einmal vorzunehmen oder überhaupt eine Verfügung zu erstellen. Wichtig sind in diesem Zusammenhang aber auch die Vorsorgevollmacht und/oder die Betreuungsverfügung.
Regelmäßig sind medizinische Maßnahmen wie Beatmung oder künstliche Ernährung in einer Patientenverfügung bereits geregelt. Es empfiehlt sich aber, diese Regelungen in Bezug auf eine SARS-CoV-19-Infektion zu überprüfen und ggf. auch konkret hinsichtlich der gewünschten oder nicht gewünschten Maßnahmen im Falle einer Infektion anzupassen.

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